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Eventmarketing nach der Pandemie: Mit den richtigen Tipps zu mehr Kundengewinnung

Eventmarketing nach der Pandemie

Mit der Corona-Pandemie veränderte sich die Veranstaltungsbranche rapide. Plötzlich wurden digitale Events entscheidend für den Erfolg, die Bereitschaft zur Umstellung der eigenen Bedürfnisse wuchs an. Schon zuvor hatte sich gezeigt, dass Großveranstaltungen wie Messen und Co. weniger Besucherzahlen aufweisen konnten. Durch Corona wurde der entstehende Teufelskreis weiter beschleunigt. Was bedeutet das für die Zukunft des Eventmarketings? Müssen namhafte Firmen nun auf diese Form der Werbung verzichten?

Die Herausforderung – so geht Eventmarketing nach der Pandemie

Das Ende der Pandemie bringt eine veränderte Gesellschaft mit sich. Menschen waren lange isoliert, erlebten Lockdowns und geschlossene Geschäfte. Viele wichen auf Onlineangebote aus, doch spätestens ab dem zweiten Jahr wuchs dann auch die Sehnsucht, endlich wieder unter Menschen zu kommen.

Von diesem Effekt können Firmen heute profitieren, denn die Lust auf Veranstaltungen ist gestiegen. Es ist zu erwarten, dass das Bedürfnis nach „realem“ Kontakt, Austausch und Treffen in den nächsten Monaten und Jahren weiter anwachsen wird, Großveranstaltungen werden wieder häufiger besucht. Entscheidend für den Erfolg des Unternehmens dabei ist es, dass er in Erinnerung bleibt.

Dazu eignen sich innovative Marketingmethoden und die Verteilung von Give-Aways für eine langfristige Erinnerung. Der Kunde hat (wieder) Spaß an Events – der werbende Betrieb kann dafür sorgen, dass der Spaß bleibt. Wertvolle Informationen, die Bereitschaft zu echten Gesprächen und Beratungen und das ein oder andere Geschenk sorgen dafür, dass der Erfolg steigt.

Auch kleine Events werden wichtig – mehr Persönlichkeit zählt

Großveranstaltungen werden noch skeptisch vom Pandemie-Management beäugt, umso wertvoller werden kleinere Veranstaltungen und Events für Firmen. Das wurde lange Zeit abgelehnt, da Unternehmen befürchteten, auf kleinen Events zu wenige Menschen ansprechen zu können. Doch während bei großen Veranstaltungen vor allem eine starke Fluktuation herrscht, sind persönliche Events gut geeignet, um auf Menschen noch mehr einzugehen. Wer es auf besonders innovative Weise mag, kann auch aus folgenden Dingen ein Event zaubern:

  • Exklusive Produktvorführungen für kleine Personengruppen mit anschließender Vergabe von Give-Aways.
  • Spontaner Besuch bei einem Kunden mit einem Geburtstagsgeschenk zu seinem Ehrentag.
  • Ein aufregendes Essen mit eingeladenen Kunden und verschiedenen Stakeholdern.
  • Eine kleine spontane Vorführung in den eigenen Geschäftsräumen mit Catering.

Solche kleinen Events sind bedeutend schneller organisiert als eine Großveranstaltung und bleiben bei Kunden besser im Gedächtnis. Wie folgendes Video zeigt, sollte aber auch hier systematisch vorgegangen und vorher überlegt werden, welche Zielgruppe angesprochen wird, welche Ziele für das Unternehmen vorliegen und was das Event von anderen Veranstaltungen unterscheidet, sodass Kunden tatsächlich daran teilnehmen möchten.

Nicht zu vernachlässigen ist auch der Faktor der Angst, der noch immer eine Rolle spielt. Viele Menschen haben nach wie vor Angst vor Corona, scheuen die Konfrontation mit vielen Menschen und großen Gruppen. An einem kleinen Event teilzunehmen ist eine kleinere Hürde und die Chance steigt, dass hier gern mehr Menschen teilnehmen, die eine Großveranstaltung vermeiden würden.

Hybride Events werden an Bedeutung gewinnen

Die Bedeutung von hybriden Events darf auch nicht außer Acht gelassen werden. Ein hybrides Event ist eine Mischung zwischen Online- und Offline-Event. Hierbei findet eine Veranstaltung vor echtem Publikum statt, bei welcher es sich allerdings um eine kleinere Gruppe handelt, während ein Großteil der Zuschauer dem Event von zu Hause aus zuschaut. So können letztere via Chat oder Webcam dennoch aktiv daran teilnehmen.

Corona hat diese Art des Eventmanagements vorangetrieben, viele Firmen haben Räume geschaffen und Equipment installiert, sodass der Verzicht darauf kaum mehr denkbar ist.

Nicht ganz auf den realen Kontakt zu verzichten

Je mehr Unternehmen allerdings virtuell tätig werden, desto mehr lohnt es sich für Betriebe, eben nicht auf den Online-Charakter zu setzen, sondern darüber hinaus ein echtes Event zu planen. Das kann in gediegenem Rahmen in der eigenen Firma stattfinden. Wichtig ist dabei, dass es professionell organisiert wird.

Rechtzeitige Einladungen, ein ansprechendes Catering, ein interessantes Rahmenprogramm und kleine Mitbringsel für die Kunden gehören dazu. Gerade durch steigende Lust am Kontakt mit Menschen, können solche kleinen Events zum Erfolg führen.

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